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Aloe Life Magazin 03

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WISSENSCHAFTLICH GESEHEN

WISSENSCHAFTLICH GESEHEN KANN MAN SICH TATSÄCHLICH DAZU ENTSCHEIDEN GLÜCKLICH ZU SEIN. UND WENN WIR DIESE ENTSCHEIDUNG TREFFEN, KLAPPT ES MIT ALLEM ANDEREN IM LEBEN: BILDUNG, VERTRIEB, ENERGIE, PRODUKTIVITÄT, MUT, WIDERSTANDSFÄHIGKEIT, LEISTUNG UND GESUNDHEIT. SHAWN ACHOR SPRICHT AUF DER GLOBAL RALLY 2018 ZU DEN FOREVER BUSINESS OWNERN 22

Shawn Achor, Wissenschaftler an der Harvard University und Autor von „The Happiness Advantage“, sagt, dass alles, was wir über den Zusammenhang zwischen Erfolg und Glück gelernt haben, nicht nur falsch ist, sondern auch der Grund dafür, warum so viele Menschen ihre Ziele nicht erreichen. Bei einem globalen Forever-Event im Jahr 2018 wies Achor auf die verbreitete, aber falsche Denkweise hin, die inzwischen allgegenwärtig ist: das Glücklichsein mit konkreten Zielen zu verbinden. Hast du dir jemals eingeredet, dass eine Beförderung, fünf Kilo weniger, der Kauf eines neuen Autos oder eine Gehaltserhöhung dich glücklicher machen würden? Es funktioniert nicht, weil die Ziellinie sich immer wieder verschiebt und man sein Ziel nie wirklich erreicht. „Um glücklich zu werden muss man völlig umdenken“, sagte Achor. „Wenn wir die Welt zu lange nach demselben Muster betrachten, wird unser Gehirn dieses Muster behalten, auch wenn es nicht funktioniert.“ „In Harvard haben wir festgestellt, dass das Glück nicht zunimmt, wenn jemand seine Erfolgsziele für die nächsten fünf Jahre nach oben setzt“, so Achor. „Allerdings nimmt das Glücksgefühl zu, wenn man die sozialen Beziehungen von jemandem vertieft, seinen Optimismus steigert und das Gefühl, dankbar zu sein, verstärkt.“ Achor und sein Forschungsteam fanden heraus, dass man sich tatsächlich dazu entscheiden kann, glücklich zu sein. Noch wichtiger ist, dass sich jeder herkömmliche Erfolgsindikator durch die Entscheidung, glücklich zu sein, verbessert. Die Kraft der Dankbarkeit Achor und sein Team haben über Jahre hinweg untersucht, wie Menschen ihr Glück und damit ihre Erfolgschancen steigern können. Dies führte zu einer erstaunlichen Entdeckung: der immensen Kraft der Dankbarkeit. „Wir baten eine Gruppe von Menschen, drei Dinge aufzuschreiben, für die sie jeden Tag dankbar waren“, so Achor. „Am dritten Tag schrieben sie die gleichen drei Dinge auf, also gab es keine Veränderung. Wenn man jedoch 21 Tage lang jeden Tag drei neue und unterschiedliche Dinge aufschreibt, dann funktioniert es!“ Die Teilnehmer schrieben nicht nur drei Dinge auf, für die sie jeden Tag dankbar waren, sondern auch den Grund für ihre Dankbarkeit. Achor sagt, das „Warum“ sei genauso wichtig wie das „Wofür“. Die Übung zeigte, dass allein der Umstand, sich etwas Zeit zu nehmen, um dankbar zu sein, Menschen auf der Glücksskala höher bringen kann als erwartet. So könnte beispielsweise aus einem leichten Pessimisten in nur 21 Tagen ein leichter Optimist werden. Wenn er die Dankbarkeitsübung weiter fortführt, kann dieser leichte Optimist sehr optimistisch werden. Vor diesem Experiment war die herrschende Meinung, dass jemand, der als Pessimist geboren wird, auch als Pessimist stirbt. Der Dankbarkeitstest zeigt, dass das einfach nicht stimmt. 23

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